So fängst du an
Das hier ist keine Funktionsliste. Das ist die Reihenfolge, in der ich selbst arbeite, vom ersten Kapitel bis zu dem Moment, in dem die Dateien bei Amazon liegen.
Du weißt vermutlich schon, was du schreiben willst. Was meistens fehlt, ist nicht eine Funktion, sondern die Reihenfolge: was macht man zuerst, was kommt später, und woran merkt man, dass ein Buch fertig ist. Ein Buch entsteht nicht dadurch, dass man alle Knöpfe kennt, sondern dadurch, dass man eine feste Spur hat, die man jedes Mal wieder abfährt.
Diese Spur steht hier. Ich habe Federwerk gebaut, weil ich diese Reihenfolge für meine eigenen Bücher brauchte, und unterwegs ist aus jedem Ärger eine Funktion geworden. Du musst nicht alles davon übernehmen. Aber wenn du es einmal in dieser Reihenfolge machst, hast du am Ende ein Buch, das sauber gesetzt ist, in dem nichts Wichtiges fehlt, und du weißt beim nächsten Buch schon, wo du bist.
Kein Manuskript, keine Word-Datei, vielleicht nur eine Idee. Dann fängst du hier an, und Schritt 2 überspringst du einfach.
Eine Word-Datei mit fünf oder mit vierzig Kapiteln, gewachsen über Jahre. Die holst du in einem Durchgang herein, mit Kontrolle über jedes Kapitel.
Dreizehn Schritte. Vier davon sind keine Schritte, sondern Zustände: Schritt 3 läuft, solange du schreibst, Schritt 4 begleitet dich dabei, Schritt 5 gehört zum Überarbeiten, und Schritt 13 läuft weiter, solange das Buch verkauft wird. Alles andere macht man einmal je Buch.
Zum Springen
Bevor es losgeht · etwa fünf Minuten
Federwerk ist eine einzige Datei. Du lädst sie herunter, sie landet in deinem Download-Ordner, und mit einem Doppelklick öffnet sie sich in deinem Browser. Es wird nichts installiert, du legst kein Konto an, und es fragt dich niemand nach einer Adresse. Wenn du die Datei an einen Ort schiebst, den du wiederfindest, zum Beispiel in einen Ordner „Mein Buch“, dann öffnest du sie ab jetzt immer von dort.
Drei Handgriffe, und du schreibst:
Wo dein Text liegt, und wie du ihn sicherst
Während du schreibst, sichert Federwerk laufend in deinen Browser. Oben rechts steht die Uhrzeit der letzten Sicherung. Du kannst das Fenster schließen und morgen weitermachen, der Text ist noch da.
Das reicht für einen Tag, aber nicht für ein Buch. Deshalb speicherst du dein Buch zusätzlich als eigene Datei: Datei → Projekt speichern (.fwk), Tastenkürzel Strg+S, auf dem Mac Cmd+S. Du bekommst eine Datei, die du wie jede andere sichern, kopieren und auf einen Stick legen kannst. Mit Datei → Projekt öffnen (.fwk) ist sie wieder da, auch auf einem anderen Rechner.
Wer es bequemer will, schaltet einmal Datei → Automatisch in Datei speichern ein. Dann geht jede Änderung direkt in deine .fwk-Datei, so wie du es von Word kennst.
Wenn du bei null anfängst, kannst du jetzt einfach schreiben und später zurückkommen. Wenn du es gleich richtig aufziehen willst, geht es mit Schritt 1 weiter: Federwerk legt dir Titelei, Impressum und Anhang in einem Rutsch an.
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Schritt 1 · einmal je Buch, zwei Minuten
Ein Buch besteht nicht nur aus Kapiteln, sondern auch aus dem Rahmen darum herum: Schmutztitel, Haupttitel, Impressum, Widmung, Inhaltsverzeichnis, und hinten der Anhang. Das ist bei jedem Buch dasselbe, und genau deshalb sollte man es nie von Hand tippen.
Unter Datei → Neues Buch aus Vorlagen beantwortest du ein paar Fragen: Titel, Autorenname, Roman oder Sachbuch, welche Teile du haben willst. Federwerk legt daraus das ganze Gerüst an und füllt alle Platzhalter mit deinen Angaben. Wenn du deine Adressen einmal unter Vorlagen → Standard-Links und feste Angaben hinterlegt hast, stehen sie ab jetzt in jedem neuen Buch von selbst richtig drin.
Warum das lohnt
Das Impressum ist in Deutschland Pflicht, und es ist der Teil, den man am ehesten vergisst. Wenn es von Anfang an im Gerüst steht, kann es nicht mehr fehlen. Federwerk füllt es mit dem, was du einträgst, es ersetzt keine Rechtsberatung.
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Schritt 2 · einmal je Buch, nur mit vorhandenem Manuskript
Wenn irgendwo eine Word-Datei liegt, gewachsen über zwei Jahre, mit Formatierungen, die niemand mehr erklären kann, dann ist das der Weg herein. Bei fünf Kapiteln genauso wie bei vierzig.
Datei → Kapitel importieren liest die Word-Datei ein und zeigt dir vorher eine Liste: jede Stelle, an der Federwerk ein neues Kapitel anfangen würde, steht als eigene Zeile da. Du kannst jede Zeile abhaken oder abwählen, den Titel direkt in der Zeile ändern und rechts daneben festlegen, was der Teil ist: ein Kapitel mit Fließtext und Einzug, oder ein Rahmentext wie Titelei und Anhang, der anders gesetzt wird.
Bei vielen Kapiteln wichtig
Über der Liste stehen drei Knöpfe: Alle an, Alle aus und nur Kapitel. Bei vierzig Kapiteln setzt du damit einen Klick statt achtzig. Und im Feld Trennen bei sagst du, woran Federwerk ein Kapitel erkennt:
Wenn die Liste nicht das zeigt, was du erwartest, stellst du hier um und siehst sofort das neue Ergebnis. Erst der Knopf unten übernimmt etwas.
Der Punkt, an dem alte Manuskripte meistens scheitern
Aus Word kommen oft feste Absatzformate mit, Einzüge, Zeilenabstände, Buchstabenabstände, die dein Buchlayout später aushebeln. Federwerk nimmt sie beim Import heraus und setzt den Text stattdessen nach deinen Layout-Einstellungen.
Deine Word-Datei selbst bleibt dabei unberührt. Federwerk liest sie, mehr nicht. Verändert wird nur die Kopie in Federwerk, und dort kannst du jeden Schritt mit Strg+Z zurücknehmen. Wenn doch einmal etwas hängen bleibt, holen es Format → Einzug prüfen und zurücksetzen und Bearbeiten → Sammeländerung nachträglich heraus.
Ehrlicher ist es, das vorher zu sagen, als dich später suchen zu lassen.
Das macht Federwerk für dich:
Das macht Federwerk nicht:
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Schritt 3 · läuft mit, solange du schreibst
Links stehen die Kapitel mit ihren Szenen und der Wortzahl, in der Mitte die Seite, rechts die Leiste mit Statistik, Figuren, Orten, Notizen und Kommentaren. Mehr braucht man an einem normalen Schreibtag nicht.
Zwei Dinge, die ich jeden Tag benutze: das Tagesziel, weil ein sichtbarer Balken ehrlicher ist als ein guter Vorsatz, und die Figurenkarten, weil man sonst im zwanzigsten Kapitel nicht mehr weiß, welche Augenfarbe man im dritten vergeben hat.
Wenn ein Kapitel fertig ist, lohnt sich ein Durchgang mit Werkzeuge → Füllwort- und Klischee-Check und, falls du mit einer KI arbeitest, mit dem KI-Check. Beide ändern nichts von selbst. Sie markieren nur, und du entscheidest.
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Schritt 4 · die Funktion, die den meisten Weg spart
Federwerk hat viele Menüpunkte. Du musst dir keinen davon merken. Bearbeiten → Befehl suchen öffnet ein Feld, in das du tippst, was du tun willst, in deinen eigenen Worten. Federwerk durchsucht dabei alle Menüpunkte, alle Felder in allen Fenstern und alle Tastenbefehle zugleich. Mit den Pfeiltasten wählst du aus, mit der Eingabetaste führst du aus.
Wenn du in den ersten Tagen nur eine Sache mitnimmst, dann diese. Du brauchst die Anleitung nicht im Kopf zu haben, du brauchst nur ein Wort für das, was du willst: „Einzug“, „Cover“, „Testleser“, „Seitenzahl“.
Was du oft brauchst, legst du dir auf eine Taste. Unter Bearbeiten → Tastenkombinationen festlegen klickst du auf ein Feld und drückst die gewünschte Kombination, sie gilt sofort. Doppelt vergebene Kombinationen werden rot markiert, und ein Pfeil neben jeder Zeile holt die Vorgabe zurück.
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Schritt 5 · gehört zum Überarbeiten
Zwischen „fertig geschrieben“ und „fertig“ liegt der Durchgang, bei dem die meisten Manuskripte Schaden nehmen: Man ändert überall ein bisschen und weiß hinterher nicht mehr, was vorher dastand. Federwerk trennt deshalb sauber zwischen anmerken und ändern.
Markiere eine Stelle im Text und drücke Strg+Alt+K, auf dem Mac Cmd+Alt+K, oder nimm Vorlagen → Markierten Text kommentieren. Die Stelle wird gelb, deine Anmerkung steht rechts im Reiter Kommentare. Sie gehört zum Projekt und wandert mit der Datei mit. In der Seitenansicht, im E-Book und im Druck ist davon nichts zu sehen.
Der Nutzen liegt im Sortieren: Stell die Liste auf im Buchverlauf, dann arbeitest du von vorn nach hinten ab statt kreuz und quer. Und die Anmerkungen deiner Testleser landen nach dem Einlesen genau in derselben Liste, du hast also nur einen Ort für alles, was noch offen ist.
Über Vorschläge … im Kommentare-Reiter, oder über Vorlagen im Menü, lädst du eine Vorschlagsdatei. So eine Datei kommt von einer Lektorin oder von einer KI. Den passenden Arbeitsauftrag dafür kopierst du im selben Fenster mit einem Klick und hängst ihn an dein Kapitel: darin steht, in welchem Format die KI antworten soll, damit Federwerk jede Änderung an der richtigen Stelle wiederfindet.
Wichtig ist, was dabei nicht passiert: Nichts ändert sich, bis du klickst. Und du hast je Stelle zwei Wege.
Ein Klick auf eine markierte Stelle im Text öffnet ein kleines Fenster direkt daneben, mit beiden Fassungen, der Begründung und den Knöpfen dafür. So arbeitest du das Lektorat im Lesefluss ab. Zum Schluss räumen Alle Markierungen behalten und Alle Markierungen verwerfen den ganzen Text in einem Zug auf, danach ist nichts mehr durchgestrichen und nichts mehr grün. Soll umgekehrt ein ganzer Schwung weg, nimmt Alle offenen ablehnen sie auf einmal aus dem Rennen, am Text ändert sich dabei gar nichts.
Der Teil, den man leicht übersieht
Deine Entscheidungen lassen sich zurückschicken. Rückmeldung sichern legt eine Datei an, Rückmeldung kopieren denselben Text in die Zwischenablage: was du angenommen hast, was du abgelehnt hast und warum. Gibst du das der KI oder der Lektorin zurück, kommt der nächste Durchgang näher an deinen Ton heran, statt dieselben Vorschläge noch einmal zu bringen.
Wenn du mit einer KI arbeitest
In der Datei, die du weitergibst, steht dein Text im Wortlaut. Sie entsteht auf deinem Rechner und geht von allein nirgendwohin. Sobald du sie einer KI gibst, gibst du die enthaltenen Sätze weiter. Das ist kein Argument dagegen, aber eine Entscheidung, die du bewusst treffen solltest.
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Schritt 6 · einmal je Buch
Jetzt kommt der Teil, der aus einem Manuskript ein Buch macht. Vorne und hinten gehören Texte hinein, die nicht zur Geschichte gehören, aber darüber entscheiden, ob aus einem Leser ein Stammleser wird.
Vorlagen → Bausteine und Leseprobe einfügen zeigt dir alles auf einmal, nach Titelei, Hauptteil und Anhang sortiert. Du hakst ab, was hinein soll, und Federwerk setzt jeden Baustein an die richtige Stelle, nicht einfach ans Ende.
Ich setze sie in jedem Buch gleich, und zwar in dieser Folge:
Der Grund für genau diese Folge: Ein unzufriedener Leser stößt zuerst auf den direkten Weg zu dir und nicht auf den Weg zu Amazon. Das kostet dich fünf Minuten Antwortzeit und erspart dir eine öffentliche Rezension, mit der niemandem geholfen ist.
Vorne im Buch steht bei mir nur eine einzige Bitte, direkt nach dem Impressum: ein Geschenk gegen die E-Mail-Adresse. Nicht drei Bitten, nicht fünf. Eine. Alles andere wartet bis hinten.
Zwei Dinge, die ich auf die harte Tour gelernt habe
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Schritt 7 · einmal einstellen, gilt für alle Bücher
Nach dem Einweben steht alles im Buch, aber nicht unbedingt in der Folge, die du willst. Unter Vorlagen → Reihenfolge der Buchteile festlegen bestimmst du einmal, wo was hingehört. Danach bringt Kapitel sortieren jedes Buch mit einem Klick in genau diese Ordnung, auch nach einem Import und auch, wenn du zwischendurch etwas eingefügt hast.
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Schritt 8 · einmal je Buch
Unter Format → Layout und Design stellst du Schrift, Schriftgröße, Zeilenabstand und den Erstzeilen-Einzug ein. Hier entscheidet sich, ob dein Buch nach Buch aussieht oder nach ausgedrucktem Word-Dokument.
Die eine Regel, auf die es ankommt: entweder Einzug in der ersten Zeile oder Abstand zwischen den Absätzen, nie beides. Romane machen es mit Einzug und ohne Abstand, Sachbücher umgekehrt. Beides zugleich ist der häufigste Fehler in Selfpublishing-Büchern.
Das Seitenformat und die Ränder liegen daneben unter Format → Seitenformat und Ränder. Für die Druckausgabe brauchst du dort gespiegelte Ränder, damit der breite Rand im gebundenen Buch innen liegt und nicht abwechselnd auf der falschen Seite. Ein Knopf setzt alles auf das Maß, das KDP erwartet.
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Schritt 9 · einmal je Buch, dauert am längsten
Datei → Seitenansicht und PDF drucken bricht das ganze Buch in echte Seiten um, mit deinen Rändern, deiner Kopf- und Fußzeile und echten Seitenzahlen. Ab hier liest du nicht mehr einen Text, sondern dein Buch.
Hier fallen die Dinge auf, die am Bildschirm unsichtbar sind: halbleere Seiten, eine Überschrift, die allein unten steht, ein Kapitel, das auf der falschen Seite anfängt. Die Knöpfe oben nehmen harte Umbrüche wieder heraus.
Um solche Seiten schneller zu finden, gibt es oben den Knopf Miniaturansicht. Dann liegt dein ganzes Buch klein nebeneinander, so wie in der Vorschau bei KDP. Unter jeder Kachel steht, wie voll die Seite ist, und ein Haken blendet alles aus bis auf die halbleeren.
Das Inhaltsverzeichnis macht sich selbst
Sobald die Seitenansicht aufgeht, trägt Federwerk die echten Seitenzahlen ins Inhaltsverzeichnis ein, mit Punktlinie, und rechnet so lange nach, bis sie stimmen. Du musst daran nicht denken. Voraussetzung ist ein Kapitel namens Inhaltsverzeichnis, das legt Vorlagen → Inhaltsverzeichnis erzeugen einmal an.
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Schritt 10 · einmal je Buch, plus Wartezeit
Bevor ein Buch hochgeht, geht es an zwei bis fünf Menschen. Unter Testleser erzeugst du dafür ein Leseexemplar: wahlweise das ganze Buch oder einen Teil, mit Wasserzeichen und einer Kopie-Kennung, damit du weißt, wessen Exemplar wo landet.
Das Leseexemplar ist eine einzelne HTML-Datei, die du per Mail verschickst. Dein Testleser braucht kein Programm und kein Konto. Er markiert Stellen im Text oder tippt einen Absatz als Ganzes an, bewertet jedes Kapitel per Ampel, setzt eine Marke, wenn er abbrechen wollte, und beantwortet am Ende den Fragebogen.
Am Ende drückt er Rückmeldung sichern und schickt dir die Datei zurück. Über Testleser → Rückmeldung einlesen setzt Federwerk jede Anmerkung an genau die Stelle im Manuskript, an der sie gemacht wurde.
Worauf ich zuerst schaue
Nicht auf das Lob. Auf zwei Zahlen: wo mehrere Leser dieselbe Stelle markiert haben, und wo jemand aufgehört hat zu lesen. Eine Stelle, die drei von vier Lesern anstreichen, ist keine Geschmacksfrage mehr. Die Auswertung rechnet dir beides aus.
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Schritt 11 · einmal je Buch, kurz vor Schluss
Werkzeuge → Buch vor Veröffentlichung prüfen geht das ganze Buch durch und meldet in drei Stufen: in Ordnung, Hinweis, zu prüfen. Fehlendes Impressum, fehlende ISBN, Bilder mit zu geringer Auflösung, übrig gebliebene Platzhalter, auffällig dünne Kapitel, leere Seiten.
Ich gehe die Liste einmal von oben nach unten durch und lasse sie danach noch einmal laufen. Erst wenn unter „zu prüfen“ nichts mehr steht, das mich stört, geht es weiter.
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Schritt 12 · einmal je Buch
Aus demselben Manuskript kommen alle Fassungen, die du brauchst, ohne dass du irgendetwas doppelt pflegst.
Aus demselben Buch kommt auch die Leseprobe, die du verschenkst, auf deine Seite stellst oder in einen Newsletter hängst. Unter Vorlagen → Leseprobe aus diesem Buch als PDF kreuzt du an, welche Kapitel hinein sollen, trägst deinen Produktlink ein und bekommst eine fertige Datei, als PDF oder als Word. Federwerk setzt „Leseprobe“ über den Titel, hängt hinten eine Seite mit Link und QR-Code an, und dein Buch selbst bleibt dabei unverändert.
Der Unterschied zwischen E-Book und Druck
Im E-Book bestimmt der Leser die Schriftgröße, im Druck bestimmst du sie. Deshalb gehören QR-Codes nur in die Druckausgabe und anklickbare Links nur ins E-Book. Federwerk hält beide Fassungen im selben Projekt auseinander, du musst nichts zweimal schreiben.
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Schritt 13 · läuft weiter, solange das Buch verkauft wird
Für die meisten ist ein Buch fertig, wenn es online ist. Tatsächlich fängt da die Arbeit an, bei der man am meisten lernt. Die Buchakte unter Werkzeuge sammelt, was danach passiert.
Du trägst je Monat drei Zahlen aus deinen Berichten ein: was die Werbung gekostet hat, was sie eingebracht hat, und was das Buch insgesamt eingebracht hat. Daraus rechnet Federwerk ACOS und TACOS und sagt dir in Worten, ob es gegenüber dem Vormonat besser oder schlechter geworden ist.
Diese Marken sind der eigentliche Grund für die Buchakte. Unter Änderungen hältst du fest, was du umgestellt hast, mit dem alten und dem neuen Wortlaut nebeneinander. Beim nächsten Buch weißt du dann nicht nur, dass etwas besser wurde, sondern auch, was du dafür getan hast.
Daneben liegen die Leseproben, also welches andere Buch hinten in diesem angelesen wird, und eine Suche über alle Bücher, die du in Federwerk geöffnet hast. Ab dem dritten oder vierten Titel ist das die Frage, die man sich dauernd stellt und nie beantworten kann: in welchem Buch steckt eigentlich welche Leseprobe?
Schritt 13 von 13 · zum Fahrplan
Mach nicht alle dreizehn Schritte beim ersten Buch perfekt. Mach sie einmal ganz durch, auch schnell und auch unvollkommen. Der Gewinn liegt nicht in einem einzelnen Schritt, sondern darin, dass du die Spur danach kennst und beim zweiten Buch nicht mehr überlegen musst, was als Nächstes kommt.
Und wenn du in der ersten Woche etwas suchst: Bearbeiten → Befehl suchen, ein Wort eintippen. Das ersetzt die halbe Anleitung.
Die Testfassung ist dieselbe Datei wie die Vollversion, ohne Zeitlimit. Schreiben, importieren, setzen, prüfen und die Seitenansicht sind ohne Grenze bedienbar. Nur die fertigen Buchdateien reichen in der Testfassung bis zum dritten Kapitel. Dein Manuskript gehört dir und lässt sich jederzeit vollständig wieder herausholen.
Eine Datei, kein Konto, keine Installation. Läuft auf Mac, Windows und Linux im Browser.